“Wir wollen rein!” – Bürgerprotest vor und in dem Rathaus von Beierfeld

** Video am Ende des Beitrags **

Am Montagabend spielten sich Szenen wie im Wendejahr ’89 ab. Etwas über 100 Bürger verlangten Einlass in den Ratssaal der Stadt Grünhain-Beierfeld. Dem voraus ging eine kurze Kundgebung der Initiative Freigeist, auf der 2 Bürger aus der Stadt über den völlig falschen Umgang der Kommunalpolitiker mit der Invasionskrise sprachen. Als der Bürgermeister Joachim Rudler (seit 23 Jahren für die CDU auf dem Posten) verkünden ließ, dass lediglich 25 Bürger an der im Anschluss stattfindenden Stadtratssitzung teilnehmen dürfen und Platzkarten verteilen ließ, drangen so viele Bürger in das Rathaus, dass der extra engagierte Sicherheitsdienst kapitulierte und etwa 100 Bürger im Treppenhaus des Rathauses um Einlass in den Ratssaal verlangten. Bürgermeister Rudler forderte daraufhin die Leute auf, dass sie nach Hause gehen sollen oder er ansonsten das Rathaus räumen lässt. Die Szenen, die einer Demokratie zuwider sind, weil selbstgeglaubte “Demokraten” die Diskussion mit ihren Steuerzahlern fürchten, hat einer der Einlassbegehrenden auf Video festgehalten:

 

Das Video kann auch HIER heruntergeladen und anderweitig verwendet werden.

 

Bad Schlema steht Kopf – Schülerinnen sollen Fußwege wechseln und Invasoren nicht “provozieren” – derweil verfolgt der Bürgermeister den Protest mit dem Ordnungsamt!

Anstatt sich etwas in Demut und Einsicht zu üben und folgerichtig zurück zu rudern, legt der zu zweifelhafter Berühmtheit gekommene “Bürgermeister” mit seinen narzisstischen Tendenzen sogar noch nach. Nun verlangt er ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen mich, als einen der vielen Freigeister aus dem Ort und seiner Umgebung. Wie Herr Müller seinen Vorwurf begründet, weshalb ausgerechnet ich die 5 Transparente widerrechtlich gehisst haben soll, lässt er offen. Scheinbar kann er sich wirklich nicht vorstellen, dass es auch noch andere Leute gibt, die Protest üben und seine Majestät den Bürgermeister kritisch sehen.

Konkret wird diese Karikatur eines Bürgervertreters lediglich in seiner alten Leier:
“”Ich sehe die Außendarstellung in Gefahr”, so Müller. Es sei nicht verwunderlich, wenn Gäste ihren Besuch stornieren würden. “Herr Hartung spricht immer von Heimat, tritt sie aber mit solchen Aktionen mit Füßen.””

Die Mitstreiter, die am Dienstag bereits der Kundgebung beiwohnten erinnern sich bestens daran, dass ich EXAKT vor dieser seiner Lieblingslügen gewarnt habe. Diesen Rotz bringt er seit den Demonstrationen des Herbstes 2013 in Schneeberg in beständiger Regelmäßigkeit und ebensolcher Unglaubwürdigkeit vor. War es doch so gewesen, dass angeblich Schneeberg vor einem Besuchereinbruch stünde. Tatsache ist aber: Seit den “Lichtelläufen” 2013 fährt Schneeberg Besucherrekorde insbesondere beim Lichtelfest ein.

Mir scheint es, dass dieser Lügenbold Jens Müller wieder einmal seiner charakterlichen Schwäche, der Arroganz, erlegen ist und nun mit stumpfen Waffen gegen das anzukämpfen versucht, was ihn hoffentlich irgendwann den Job kosten wird: Seine Armlänge Abstand zur Wahrheit und den Sorgen und Interessen seiner Bürger!

Vlt. sucht der Bürgermeister auch nur nach einer billigen Rechtfertigung für seit Jahren stagnierende bis rückläufige Gästezahlen. Dies auch einmal an eigenem Versagen festzumachen käme dem, der Fehler stets nur bei anderen sucht, sowieso niemals in den Sinn.

Dazu der Bericht der sg. “Freien Presse”:
http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/AUE/Plakat-Scharmuetzel-mit-der-NPD-artikel9422051.php

26. Januar: Freigeist-Demo in Bad Schlema: “Deitsch un frei!”

Anlässlich der am Dienstag-Abend stattfindenden Gemeinderatssitzung in Bad Schlema wollen wir unseren Protest dorthin tragen, wo er vorgebracht gehört:

Den mit verantwortlichen Politikern auch auf kleinster Ebene. Denn in jedem Rathaus der Region sitzen Bürgermeister und Stadt- oder Gemeinderäte der verschiedenen Parteien, die in unerschütterlicher Treue zur Obrigkeit in Landkreis, Freistaat und Bund genau das beschließen und umsetzen oder zumindest widerstandslos tolerieren, was an antideutschen Maßnahmen von oben vorgegeben wird.

Diese Premiere soll der Testlauf für weitere derartige Veranstaltungen in vielen Orten der Region sein. Helft bitte fleißig mit und mobilisiert heimatverbundene Bürger, die zu unserer halbstündigen Kundgebung um 17:30 vor dem Rathaus erscheinen und hinterher im etwa 200 Plätze umfassenden Kultursaal des Rathauses zur Bürgerfragestunde die Gelegenheit wahrnehmen um ihre Anliegen vorzubringen.

Es hilft nicht nur über die Verantwortlichen am Stammtisch zu meckern – wir wollen diesen schweigenden oder gutmenschlich jubelnden Kommunalpolitikern unseren Protest dort präsentieren, wo sie versammelt beieinander hocken und viel zu oft unter sich das ausbrüten, was die Bürger letztlich ausbaden müssen.